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In zehn Geschichten um die Welt

Vielfalt als Grundlage für kritisches Denken

Der Spieler von Dostojewski auf Spanisch

Vielseitige Perspektiven erweitern unser Vorstellungsvermögen und helfen uns so, kritisch zu denken. Schon heute gilt kritisches Denken neben reibungslosen Prozessen und zielführenden KI-Tools als Wettbewerbsfaktor. Oder wie die Ada, die KI-Avatar und Schreibassistenz der ada Academy für Transformation, es sagt: Urteilskraft ist das knappste Kapital der Transformation.

Doch wir leben in Zeiten von Effizienzbesessenheit, in denen synthetische Nutzer:innen als Dialogpartner:innen dienen, und der Austausch mit echten Menschen zu einem teuren Gut geworden ist. Vielfalt zu begreifen und zuzulassen, macht außerdem jede Menge Arbeit. Dem Algorithmus auf LinkedIn gefällt sie derzeit gar nicht. Er steckt uns lieber in Schubladen; je kleiner und engstirniger, desto besser. Die Angst vor Komplexität, die alleine Populist:innen ein effektives Mittel ist, sollte uns jedoch nicht zum Verzweifeln und schon gar nicht zum Schweigen bringen. Niemand beschreibt es besser als Elif Shafak in ihrem TED-Talk „The revolutionary power of diverse thought“.

Suchen wir also bewusst nach Vielfalt. Eine Möglichkeit, sie zu finden, bieten Geschichten. Von Menschen geschrieben. Für andere Menschen. Die folgende Liste versteht sich als Ideengeberin. Verlieren Sie sich in Ihrer Bibliothek zwischen den Regalen A bis Z. Dort warten geduldig viele weitere Horizont erweiternde Überraschungen.

Susan Abulhawa
Während die Welt schlief

Petina Gappah
Die Farben des Nachtfalters

Ayelet Gundar-Goshen
Löwen wecken

Najat El Hachmi
Am Montag werden sie uns lieben

Sanaka Hiragi
Die Erinnerungsfotografen

Francesca Melandri
Alle, außer mir

Celeste Ng
Unsere verschwundenen Herzen

Chimamanda Ngozi Adichie
Blauer Hibiskus

Elif Shafak
Am Himmel die Flüsse

Olga Tokarczuk
Empusion

Da redet sie von Vielfalt und stellt einzig und allein Bücher von Frauen vor. Höre ich Sie sagen. Nun. Berechtigter Einwand. Aber wie Grace Paley bemerkte, haben Frauen Männern stets den Gefallen getan, ihre Werke zu lesen. Statistiken nach erwidern Männer diesen Gefallen hingegen bis heute nicht. Es gilt daher, über Jahrhunderte hinweg gebildete Verhaltensmuster zu durchbrechen. Finden Sie nicht?


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